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Ganzheitliche Mission ist... MEHR!

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Vorweg gefragt: Ganzheitliche Mission - was ist das eigentlich? Der Begriff der "Ganzheitlichkeit" hat in den letzten Jahren zwar stark an Popularität gewonnen, nicht aber an Klarheit. Ein häufiges Missverständnis ist dabei, ganzheitlichen Dienst auf eine Art 'Wortverkündigung plus' zu verkürzen, wobei als 'Plus' oft eine ergänzende Sozial-Komponente verstanden wird. Und mancher befürchtet, dieses Plus könnte die zentrale Rolle der rettenden Evangeliumsbotschaft an den Rand drängen oder sogar zurück zum einseitigen "Sozialen Evangelium" führen. Ganzheitliche Mission betrifft das ganze Leben, den ganzen Menschen, das ganze 'Du'. Woran können wir denn festmachen, wie ein ganzheitlicher Missionsdienst aussehen sollte? Statt dafür z.B. auf den Erfolg bestimmter Missionsstrategien zu blicken, müssen wir Gott selbst zu unserem Orientierungspunkt machen. Er offenbart sich uns zuerst als Schöpfer aller Dinge und damit als Lebens-Fachmann (...

Mission | lange Seile und weite Räume

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Starke Worte aus dem Jesajabuch erregen meine Aufmerksamkeit. Nach der scheinbar verlorenen Zeit im Exil, richtet Gott durch den Propheten zukunftsweisende Worte an seine Leute. In Jesaja 54, 2-3 heißt es: „Mach dein Zelt größer! Spanne deine Zeltdecken aus, ohne zu sparen! Verlängere die Seile und schlag die Zeltpflöcke fest ein! Denn nach Süden und Norden wirst du dich ausbreiten. Deine Kinder werden das Gebiet fremder Völker in Besitz nehmen und die verwüsteten Städte besiedeln.“ Worte die vor Optimismus strotzen.  Nach der Enge im babylonischen Exil erfolgt die Horizonterweiterung. Die Rückkehr nach Judäa, ins Land der Väter, steht auf der Agenda. Die Worte sind aber nicht nur zeitgeschichtlich zu interpretieren. Sie haben auch missionarischen Charakter. Sie weisen über die damalige Zeit und über das Schicksal des Volkes Israel hinaus.  Gott denkt groß. Und nur wer Großes denkt, kann Großes tun. Mach dein Zelt größer! Ein größeres Zelt benötigen wir, wenn wir mehr Leut...

Transformation - der Kreativität Gottes auf der Spur

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Am 14.2. war ich zu einem Seminar von TEACH BEYOND (Janz Team) in Kandern eingeladen. Es ging um das Thema "Transformation - ein Paradigmenwechsel in unseren Köpfen". Benjamin und Frank von TEACH BEYOND waren vor einigen Wochen zu einer Informationsveranstaltung am Theologischen Seminar Rheinland (TSR)  in Wölmersen, um ihre Arbeit vorzustellen. Benjamin ist ein Absolvent des TSR. Seit langer Zeit sind wir immer wieder im Gespräch über theologische Fragen und fachsimpeln über das, was es mit Transformation und dem missionalen Ansatz in der neueren Missionstheologie so auf sich haben könnte. Benjamin hat mich dann eingeladen, zu diesen Themen ein Seminar zu gestalten. Das Janz Team in Deutschland ist mittlerweile 60 Jahre alt und hat als Misionswerk einen klassischen Weg zurückgelegt - Eventevangelisationen, Freizeiten, Bildungsarbeit usw. In der Leitung des Werkes hatte man den Eindruck, dass diese klassische Arbeit wenig effizient ist in der postmodernen Zeit und einer Er...

Mali | Versöhnung ist ein langer Weg

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In der im hohen Norden Malis gelegenen Region Kidal wird deutlich, wo zzt. die größte Baustelle in Mali liegt. Fünf malische Mitarbeiter vom Roten Kreuz sind entführt worden. Ihr Schicksal liegt im Ungewissen. Die MUJAO (Bewegung der islamischen Einheit in Westafrika) hat sich zu der Entführung bekannt. Es bestehen offensichtlich Kontakte zwischen den Entführern und der malischen Regierung.  Außerdem kam es in den letzten Tagen in der Gegend von Gao in der Nähe der Grenze zum benachbarten Niger zu einem Schlagabtausch zwischen den beiden Volksgruppen Tuareg und Peulh. Die Tuareg beschuldigen die Peulh, 30 Tuareg umgebracht zu haben. Daraufhin kam es zu einer Racheaktion mit tödlichen Folgen. Beide Volksgruppen werfen sich gegenseitig vor, einer politischen Lösung und der Aussöhnung im Wege zu stehen. Bei diesem Konflikt geht es nicht um religiöse Fragen, sondern um Fragen des politischen Einflusses in der Region und der Nutzung von Land. Die Tuareg beanspruchen mehr politische ...

Mali | zurück vom Einsatz, mit vielfältigen Erfahrungen im Herzen, Staub in den Klamotten und unangenehmen Geräuschen in der Darmgegend

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Unser starkes Team: Oben:Elli, Christiane, Yannik, Niko, Danni, Mitte: Daddi, Lukas, Janina, Lisa Janina, Tabea, Lena, Unten: Marco, Damaris, Micha, Alfred Zwei Wochen Missionseinsatz in Mali liegen hinter uns. Wir sind geschafft, aber nicht am Boden. Am 22. Dezember 2013 sind wir mit einem Programm im Koffer und sauberen Klamotten am Körper gestartet und am 6. Januar 2014 mit einem Herz und Kopf voller Erfahrungen und afrikanischem Staub in den Kleidern wohlbehalten zurückgekehrt. 15 Leute waren dabei und haben in komprimierter Form erlebt, wie umfassend und ganzheitlich Mission sein kann. sich zusammenfinden und kennen lernen, zusammenleben im Team,  gemeinsam spielen, arbeiten, singen und beten,  flexibel auf veränderte Situationen reagieren, Rollen übernehmen, die neu sind,  mit der mangelnden Kenntnis der Sprache hadern und damit klar kommen,  Flitzekacke im 4 Stundentakt samt Fieber, trockener und verstaubter Hals,  sportlich an die Grenzen ...

Mali | Sportmissionar gesucht

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Aufgabenfelder Der Sportmissionar ist in einem malisch-deutschen Team tätig und arbeitet in den Bereichen Sport, Ausbildung und Jugendarbeit. Persönliche Kompetenzen teamfähig, flexibel, kommunikativ, organisatorisch begabt, pädagogische Fähigkeiten identifiziert sich mit den Grundsätzen der Allianz Mission, der UEPEM (malischer Gemeindeverband) und des ISC (International Sport Coalition) Fachliche Kompetenzen Sprachkenntnisse: Französisch (Sprachschule in Europa nach Annahme der Bewerbung, unterstützt von der Allianz Mission) Bambara, eine der malischen Nationalsprachen, wird vor Ort gelernt sportmissionarische Ausbildung und/oder abgeschlossene Ausbildung im Bereich Sport (Sportwissenschaft, Lehramt) Trainerlizenz für eine der im Einsatzland relevanten Sportarten (Fußball, Basketball, asiatische Kampfsport, Volleyball) 3 od. 1-monatige Ausbildung ISLT (Int. Sport Leadership Training)   praktische Erfahrungen im Bereich Sport Verantwortung fü...

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