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Shaking hands mit dem Imam - Start ins neue Schuljahr in Sabalibougou

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Das Gelände der christlichen Schule in Sabalibougou ist teilweise immer noch eine Baustelle. In der Ferienzeit konnte ein Teilgebäude statisch verbessert und eine neue Betondecke eingezogen werden. Der Ausbau von drei weiteren Klassenräumen ist eine Frage des Geldes. Seit gestern sind die Tore wieder für die SchülerInnen geöffnet. 20 Lehrer, viele Eltern und über 550 Kinder drängten sich durch die enge Tür und füllten Schulhof und Klassenräume mit ihrem Lachen, lautem Geschubse und hoffentlich auch einer großen Portion an Freude auf das Lernen.  Die Lehrer hatten sich im Vorfeld während einiger Sitzungen auf das neue Schuljahr vorbereitet. Man merkt dem Initiator der Schule, Pastor Enoc S., an, wie er sich einerseits über die positive Entwicklung und die Akzeptanz der Schule im Dorf freut, andererseits aber auch die große Verantwortung spürt. Die Schule ist mittlerweile zu einem "kleinen Unternehmen" angewachsen. Es erfordert viel Geschick und Geradlinigkeit, das Ganze zu ver

Mali | Mutige Frauen trotzen dem Terror

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  Die Frauen aus dem Dogonland, die auf dem Foto zu sehen sind, haben über 12 km zu Fuß zurückgelegt. Sie haben einem Schlachtfeld getrotzt. Während eines Angriffs auf der Höhe des Bahnhofs von Songho, ihrem Heimatdorf im Zentrum des Dogonlandes, haben sie sich trotz heftiger Schusswechsel auf den Weg zum Verwaltungsgebäude des Gouverneurs von Bandiagara gemacht, um ihrem Überdruss wegen der ständigen Angriffe auf die RN15 demonstrativ Ausdruck zu verleihen. Die Nationalstraße 15 ist die Hauptverkehrsachse zwischen dem östlich gelegenen Sévaré und den strategisch wichtigen Orten und Märkten des Dogonlandes. Auf dieser Straße fahren Busse und Lebensmitteltransporter, die die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen. Das Dogonland grenzt östlich an das Arbeitsgebiet der Allianz-Mission und ihrer Partnerorganisationen (einer NGO und einem Kirchendistrikt) an. Viele der Gemeindeglieder in unseren Partnergemeinden sind selber Dogon und daher von den Schreckensnachrichten besonders betroffen

Sabalibougou | die Kapazitäten steigern

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Das Schuljahr an der Christlichen Schule Pas à Pas in Sabalibougou ging mit viel Tanz und der feierlichen Übergabe von Zeugnissen am 25. Juni zu Ende. Nach wie vor genießt die Schule auch bei den Eltern des Ortes große Akzeptanz. Immer wieder müssen SchülerInnen abgewiesen werden, die als Neuanfänger oder Quereinsteiger einen Platz an der Schule suchen. Die Kapazitäten sind einfach ausgereizt. Mit weit über 500 Kindern und 14 Lehrkräften kann die Qualität des Unterrichts bei teilweise überfüllten Klassen so gerade noch gewährleistet werden. Die malische Öffentlichkeit hat mittlerweile mitbekommen, dass an vielen Privatschulen und insbesondere den christlichen Schulen gute und vor allem kontinuierliche Arbeit geleistet wird. Für diese Entwicklung sind wir sehr dankbar, denn sie bietet für christliche Gemeinden und christliche Schulgründer die Möglichkeit, biblische Werte auszustrahlen und ins Gemeinwesen zu integrieren. Die Behörden bringen immer wieder mal die Idee ins Gespräch, d

Sabalibougou | Schuljahr gestartet trotz ungünstiger Bedingungen

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Das Schuljahr an der Christlichen Schule in Sabalibougou hat am Anfang der Woche wieder begonnen. Das war alles andere als selbstverständlich und stimmt uns deshalb umso dankbarer. Die Rangeleien zwischen Lehrergewerkschaften und Regierung im Bereich der kommunalen Schulen hat noch kein Ende gefunden. Das Damoklesschwert von Lehrerstreiks und damit einhergehenden Unterrichtsausfällen schwebt nach wie vor über den  malischen Schulen. Privatschulen sind da etwas unabhängiger und freier in ihren Entscheidungen, vorausgesetzt, sie bezahlen ihre Lehrkräfte ordentlich und regelmäßig. Der gute Ruf vieler Privatschulen führt dazu, dass Eltern ihre Kinder aus den staatlichen Schulen abmelden und an die privaten Träger überweisen. Das ist auch der Fall in Sabalibougou. Die Zahl der SchülerInnen übersteigt bei Weitem die 500. Das ist für die Schulleitung und die 12 Lehrkräfte eine große Verantwortung, zumal die Schulbehörden den privaten Schulen nochmal mehr auf die Finger schauen. Andererseits w

NEUES BUCH | Geschichte der Allianz-Mission und der Union Protestantisch-Evangelischer Gemeinden in Mali

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In unserer Buchreihe STEPPENTANZ ist der 5. Band erschienen. Es geht um die Missionsgeschichte der Allianz-Mission und ihrer Partnerorganisationen in Mali. 1981 wurden erste Kontakte geknüpft. Geschäftsleute aus Deutschland besuchten einen befreundeten Pastor in Mali. Pläne zum Bau einer Krankenstation wurden geschmiedet, eine Stiftung wurde gegründet, von der die Allianz-Mission die Arbeit in der Folgezeit übernahm. Das ist jetzt schon 40 Jahre her. Geschichte zu recherchieren und aufzuschreiben erfordert einerseits mühevolle Kleinarbeit, Stöbern in alten verstaubten Ordnern und Sondieren von Fakten. Andererseits werden nur so Schätze gehoben und es entsteht ein Bewusstsein der Dankbarkeit und Reflexion. Die ersten Überlegungen seitens der Allianz-Mission, in Mali eine missionarische Pionierarbeit zu starten, gehen bis in das Jahr 1983 zurück. Im Laufe der Zeit ist eine umfangreiche Gemeindegründungsintitiative gestartet worden. Außerdem wurden zahlreiche Entwicklungshilfeprojekte dur

Mali | wenn du merkst, dass da etwas wegbricht

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Seit 6 Jahren kennen wir die Diagnose: Demenz. Seit dieser Zeit haben wir Ärzte konsultiert, die uns mit ihren Diagnosen und therapeutischen Maßnahmen begleitet haben. Nach jedem Arztbesuch sind wir wieder zurückgekehrt in unseren Alltag, den wir versuchen, den Umständen entsprechend zu gestalten. Nicht nur Ertragen, sondern schöne Momente aktiv erleben, sie für eine kurze Zeit festhalten. Der Umgang mit Demenz, es ist ein Lernprozess. Zunächst ein Aufbäumen, immer wieder Hilfeschreie, Gebete um Heilung, ein Arrangement mit Höhen und Tiefen. Hoffnung und Verzweiflung. Ein langsames Abschiednehmen. Degeneration. Wir lernen das Vergessen kennen, schrittweise, unaufhaltsam, stetig. Wir sehen es nicht, wir spüren es, dass die Zellen im Gehirn sich vergeblich bemühen, einander die Hände zu reichen, um logische Verknüpfungen herzustellen und die Reihen zu schließen. Der Weg zueinander ist zu weit,  die Geduldsfäden werden kürzer. Wir tauchen in Welten ein, der Tiefsee gleichend, die wir vorh

Bamako | letzte gemeinsame Malireise ?

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Unser Aufenthalt in Mali nähert sich langsam dem Ende. Wegen Corona konnten in diesem Jahr keine sportlichen Veranstaltungen größeren Ausmaßes durchgeführt werden. Der Unterricht an der FATMES ist planungsgemäß verlaufen. Jeweils 21 Studierende haben an den beiden Kursen „Missionsgeschichte – ein Überblick“ und „Gemeindewachstum“ teilgenommen. Es ist eine ermutigende Erfahrung, dass trotz Corona und den damit verbundenen Einschränkungen der Unterricht an der FAMTES weiterhin stattfinden kann. Leider hat sich Christianes Gesundheitszustand verschlechtert. Es treten zunehmend Situationen auf, die zu viel Stress verursachen und im hiesigen Umfeld nicht mehr so ohne weiteres zu händeln sind. Vielleicht war der jetzige Aufenthalt in Mali die letzte Reise, die wir gemeinsam unternehmen konnten. Wir sind bis an unsere Grenzen gegangen, was wir nicht bereuen. Nur so lernen wir unsere Möglichkeiten kennen und Gottes tragende Kraft. Wir sind beeindruckt von der Unterstützung, die wir durch Geb

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