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Gott vertrauen | ... bei Plänen, die wir nicht durchschauen.

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Johannes 14,1 | Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. Euer Herz erschrecke nicht Vor der ungewissen Zukunft: Gott vertrauen! In den ausweglosen Lagen: Gott vertrauen! An den hoffnungslosen Tagen: Gott vertrauen! In den angsterfüllten Stunden: Gott vertrauen! Worte, die das Fürchten lehren, Krisen, die die Angst vermehren, Mauern, die die Sicht verbauen, Pläne, die wir nicht durchschauen. Menschen, die uns Angst einjagen, Nöte, die sich überschlagen, Dramen, die uns sprachlos machen, Sorgen, die zu schaffen machen. Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. Euer Herz erschrecke nicht, glaubt an Gott und glaubt an mich. Aufbruch in das Unbekannte, Schatten wirft das Ungeplante, Abschied, der uns endlos schwerfällt, Zweifel, der das Herz zutiefst quält. Fehler, die man nie verzieh'n kriegt, Schuld, die schon so lang zurückliegt, Hoffnung auf den neuen Anfang, Ängste, weil er so oft m...

Evangelisation - klassisch und postmodern (2)

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Praktische Folgen des missional inkarnatorischen Lebensstils für jedermann: Missional bedeutet: die missionarische Sendung wird zum Mittelpunkt des Denkens und Handelns einer Gemeinde. Leitungsstrukturen, Programme, Gottesdienstgestaltung und wöchentliche Aktivitäten werden kritisch daraufhin untersucht, ob sie dem Ziel von Gottes Mission in der Welt dienen oder nicht. Wenn nötig, werden Programme gestrichen und missionarische, weltoffene und für die Gesellschaft relevante Initiativen unterstützt.  Inkarnatorisch bedeutet: Christen und Gemeinden leben der Welt zugewandt, sie nehmen am gesellschaftlichen Leben teil, sie gestalten ihr Gemeindeleben und ihre Verkündigung so, dass Menschen es als bedeutsam, als lebensverändernd empfinden und es für sie nachvollziehbar wird. Die Kirche bewegt sich in einer gemeinsamen Welt und gestaltet sie im Sinne Jesu:   Wir feiern Gottesdienst in der Welt. Unsere Botschaft ist mit unserem Leben verbunden. Wir ident...

Evangelisation – klassisch und postmodern (1)

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Worum geht es bei Evangelisation?   Bei der Evangelisation geht es darum, die biblische Botschaft zu verkündigen. Es geht aber auch um das Angebot der Umkehr zu einem neuen Leben unter der Herrschaft Gottes, um Integration in eine christliche Gemeinschaft, darüber hinaus um Weltgestaltung, um persönliche Veränderung und gesellschaftliche Transformation auf der Grundlage des Evangeliums und der biblischen Werte.   So war es gedacht:   Menschen evangelisieren, indem sie durch Worte und ihren Lebensstil im Kontext des alltäglichen Lebens auf Gott den Schöpfer und Jesus Christus den Erlöser der Welt und Herr des Lebens aufmerksam machen. Ziel ist es  außerdem, Menschen zu erklären, wie sie eine persönliche Beziehung zu Gott aufnehmen und leben können. Evangelisation, so verstanden, ging von einzelnen Christen, von Wanderpredigern, von Hauskreisen und Gemeinden aus, die mitten in der Gesellschaft ihre Verantwortung auf ganz natürliche Weise wahrgenommen haben. Öffen...

Ein Sommer in Frankreich

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Wir stellen die Zeit um. Wir verabschieden uns wohl oder übel auf klimatischem Wege vom Sommer und werden von böigen Winden in den Herbst hinein geweht. Es ist noch nicht lange her, da waren wir mit Zelt, Auto und Fahrrädern im Land unserer Nachbarn, in Frankreich, unterwegs. Sehr beeindruckt hat uns neben den Tagen an der atlantischen Küste ein Besuch in den alten Klosterruinen in Cluny. Die Klosteranlage wurde als Benediktinerkloster am Ende des 9. Jh. gegründet und hat bis zur Französischen Revolution (1789) großen Einfluss auf die französische und europäische Kirchengeschichte gehabt. Das Land wurde den Mönchen von Ludwig dem Frommen, einem Sohn Karls des Großen, geschenkt. Der große Karl hatte eine Kirchenreform angestoßen und die Mönche setzten diesen Weg nun fort. Die Unabhängigkeit von Bischöfen und Königen und die alleinige Verantwortung gegenüber dem Papst nutzen die Cluniazenser, um ihre Macht auszudehnen. Bereits 994 gehörten 65 Klöster inkl. immenser Ländereien dem ...

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