Mittwoch, 23. März 2016

Frohe Ostern 2016 | die Hoffnung lebt

Liebe Freunde,

« Wir aber hofften, dass er der sei, der Israel erlösen solle. »             Lukas 24,21

Die Jünger hatten Jesus begleitet und ihn dabei intensiv kennen gelernt. Die Art wie er mit den Leuten redetet und sie lehrte, wie er Kranke heilte, aber auch, wie er sie mit der Wahrheit konfrontierte und Schuld offen ansprach.
Und jetzt – jetzt waren die Leute enttäuscht, weil Jesus, der Kranke heilen konnte, sich nicht selber vom Tod verschonen konnte.
Sie hatten gehofft, dass Jesus der Befreier Israels wäre, doch mit seinem Tod schien diese Hoffnung gestorben zu sein. Auch wir hoffen auf die Erhörung unserer Gebete, auf einen entscheidenden Durchbruch der missionarischen Arbeit im islamischen Mali. Wir hoffen auf das Ende der Gewalt und des Terrors, dass einer aufsteht und den Mächtigen und denen, die sich dafür halten, Einhalt gebietet.
Doch damals kam es anders.

Die Leiche Jesu wurde zu Grabe getragen und damit auch ihre Hoffnung. Enttäuschung machte sich auf der ganzen Linie breit. Und jetzt erklärtJesus den resignierten Jüngern auf dem Weg nach Emmaus, warum er leiden musste. Die Jünger werden neugierig und laden Jesus zum Abendessen ein. Jesus bleibt. Und als er mit ihnen das Brot bricht, bricht auch die Hoffnung neu auf. Erst jetzt erkennen sie, wer da mit ihnen redet und an ihrem Tisch sitzt. Sie erkennen diesen fremden Mann als den Herrn. Doch der verschwindet wieder. Aber die Jünger sind nicht mehr allein. Die Hoffnung hat ihr Herz neu erfüllt. Durch die Begegnung mit Jesus sind sie ermutigt und neu motiviert. Es geht zurück nach Jerusalem. Die Hoffnung macht Beine und sie erzählen den Kollegen, was sie erlebt haben.

Die Hoffnung von Ostern fordert uns heraus, im persönlichen Leben, bei allen Schwierigkeiten, den Glauben nicht aufzugeben. Widerstände in der Arbeit, Krankheit oder offene Fragen, auf die wir jetzt noch keine Antwort haben. Unter diesen Umständen zeigt sich, was unser Glaube an den auferstandenen Jesus Christus wert ist.

Vielen Dank, dass Ihr uns in den letzten Monaten durch Gebete, Rückmeldungen und finanzielle Unterstützung ermutigt habt. Wir sind nicht alleine unterwegs. Ihr seid mit dabei. Wir sind gemeinsam ein Team, das mit Gott in der Welt Wege der Hoffnung aufzeigt.


Euch allen wünschen wir den österlichen Segen Gottes zum Fest des Lebens.