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Weihnachtsgrüße aus Mali

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Der Text aus Lukas 1, 76-80 hat mich besonders angesprochen, weil er genau in die Adventszeit passt. Die Rede ist von Johannes dem Täufer. Er ist es, den man Prophet des Höchsten nennt. Er wurde vor Jesus geboren. Er hat den Weg für ihn bereitet. Er berichtet dem Volk, dass in Jesus die Menschen die Vergebung ihrer Sünden bekommen, weil Gott so barmherzig mit ihnen ist. Diese Barmherzigkeit zeigt sich konkret im Erscheinen Jesu, der das „aufgehende Licht aus der Höhe ist, das allen Menschen erscheinen wird.“ Jesus ist nicht nur für die gekommen, denen es gut geht! Er ist besonders für die Armen und Schwachen in unsere Welt gekommen, um ihnen das Licht zu bringen. Auch für die, die im Gefängnis sitzen, oder die, die auf der Straße betteln müssen, damit sie etwas zu essen bekommen.  Deshalb hat mich d...

Mali | eine kleine Bilanz und was uns wichtig ist

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Seit Mitte August sind wir zurück in Mali - Zeit für eine kleine Bilanz am Endes des Jahres. Wir haben darüber nachgedacht und aufgeschrieben, was uns Mission bedeutet und welche Werte uns bei der Umsetzung wichtig sind. Die folgende Graphik verdeutlicht auch die unterschiedlichen Arbeitsbereiche, in denen wir bereits tätig sind bzw. solche, wo wir uns erst einmal umgeschaut haben. Was ist Mission? MISSION – mit Gott unterwegs. Das ist der grundlegende Gedanke, der uns nach wie vor begeistert. Wir sind Mitarbeiter Gottes, privilegierte Leute und mit ihm unterwegs an dem Ort, wo Gott schon ist und wo er uns hinführt (Joh. 20,21). Wir sind nicht die Macher, sondern Teilhaber. Wir dienen Menschen und arbeiten in Strukturen, sind aber nicht deren Sklaven (1Kor 9,19). Welche Werte sind uns wichtig? INNOVATIV. Wir tun unsere missionarische Arbeit als freie Leute. Wir nehmen uns die Freiheit, neue Ideen in den Raum zu stellen und nach Möglichkeit zu deren Umsetz...

Mali | vielseitig engagiert - Christianes Arbeit im Überblick

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Christianes Arbeit in Mali entpuppt sich mit der Zeit als sehr vielseitig, in unterschiedlichen Arbeitsbereichen und an verschiedenen Orten bringt sie ihre Gaben ein. "Mir liegt sehr daran,  dass unsere Arbeit ein Beitrag ist, der unseren malischen Geschwistern hilft, ihre Visionen zu verwirklichen und Lücken zu schließen."  1 Mitarbeit in der Bibliothek an der FATMES, Bamako-Niamakoro: Die Bücher in der Bibliothek müssen neu sortiert, kodiert und etikettiert werden. Hier bringt sich Christiane mit sehr viel Geduld ein. Der Studienleiter der FATMES hatte uns angefragt, ob wir die Bibliothek beaufsichtigen und auf Vordermann bringen können. Jeden Montag- und Dienstagnachmittag steht diese Arbeit auf dem Programm. 2 Gestaltung von Kindernachmittagen in Sabalibougou: Jeden Mittwochnachmittag versuchen wir mit 50 bis 60 Kindern Spiele zu organisieren und erzählen ihnen biblische Geschichten. 3 Sozialkundeunterricht an der christlichen Privatschule in Sabalibougo...

Bamako | Radio gegen Ebola

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Vor einigen Wochen hat die Allianz Mission eine Aktion gestartet: RADIO IM KAMPF GEGEN EBOLA. Im Monat November sind für diese Aktion Sonderspenden eingegangen. Dafür sagen wir allen ein herzliches Dankeschön. Das Geld haben wir den Verantwortlichen des Christlichen Vereins für Kommunikation in Mali (ACCM) überreicht. Der Vorsitzende des Vereins, Pastor Abdias D., ist ein Pastor unseres Gemeindebundes. In einem kurzen Interview hat er uns mitgeteilt, wie die Spendengelder verwendet werden: Die EBOLA-Problematik wird redaktionell im Büro des Vereins in Bamako aufbereitet und die Texte in die Sprachen Bambara und Bobo übersetzt. Dabei ist es wichtig, inhaltlich nahe an den Vorgaben der malischen Gesundheitsbehörden, der UNICEF und der Weltgesundheitsorganisation zu bleiben.  Anschließend werden die Infospots zwei Monate lang über christliche Radiostationen in Bamako (malische Hauptstadt, Radio ESPOIR: Sprache Bambara), in Tominian (im Osten Malis, Radio PARISSIN: Sprach...

Sabalibougou | Bibelgesprächskreis zum Zweiten

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Der zweite Anlauf war eine ermutigende Erfahrung. Drei Wochen zuvor waren die vereinbarten Treffen mehr oder weniger im Sand verlaufen, da die Leute nicht kamen, obwohl sie selber Tag und Stunde der Treffen festgelegt hatten.  Nachdem wir letzten Sonntag noch einmal herzlich zum Bibelgesprächskreis am Mittwochnachmittag eingeladen hatten, waren wir gespannt, wie das Echo diesmal sein würde. Am Sonntag hatten alle bekundet, wie wichtig ihnen Gebetstreffen unter der Woche sind. Sie wollen zudem die Bibel besser kennen lernen und ihre Fragen loswerden. Viele der Gemeindeglieder kennen sich untereinander noch nicht so gut. Von daher ist die Gemeinschaft auch ein wichtiger Gesichtspunkt. Nach dem Kinderprogramm an der Schule kamen wir etwas verschwitzt und verdreckt gegen 16.45 Uhr im Hof an. Zu unserer großen Überraschung waren sieben Leute aus unserer kleinen Gemeinde in Sabalibougou anwesend. Ein Lied zu Beginn und ein Gebet. Danach haben wir gemeinsam aus Lukas 3 die Geschic...

Koulikoro | Verbrecher in Ketten und weißen Hemden

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Heute Morgen starteten wir nach Koulikoro. Dort gibt es ein Männergefängnis, wo zurzeit knapp 90 Personen einsitzen. Enoc. S., der die christliche Gefängnisarbeit im Namen der Ev. Allianz in Mali koordiniert, war unser Begleiter. Wir wollten die Situation im Knast kennen lernen und mit den Verantwortlichen überlegen, ob und wie wir uns in Zukunft dort engagieren können. Koulikoro liegt 65 km östlich von der malischen Hauptstadt Bamako entfernt. Die Straße dorthin ist zwar asphaltiert, aber mit zahlreichen Schlaglöchern bestückt, so dass wir erst nach einer Stunde Fahrt am Gefängnis ankommen. Wir werden herzlich empfangen. Wir übergeben einen Sack Reis, etwas Seife und Zucker für die Gefangenen und etwas Tee für die Wachmannschaft. Wir reden mit dem Wachpersonal über die Weihnachtsgeschichte und überreichen 50 Exemplare des Lukasevangeliums und evangelistische Traktate. Sofort wird jemand herbeigerufen, um die Schriften an die Gefangenen zu verteilen Einer der Wächter führt un...

Sabalibougou | mein Vater ist heute verstorben

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… mit dieser traurigen Nachricht kam Salimata T. am Montagmorgen in die Schule. Zunächst wollte es der Direktor nicht glauben und ließ nachfragen. Am Dienstag haben wir gemeinsam mit dem Direktor der Schule, unserem Kollegen Enoc. S. und einem Dorfältesten die Familie besucht. Die Mutter war sehr gefasst und hat sich über unseren Besuch und die überbrachten Beileidsbekundungen gefreut. Salimatas Vater (RIP) hat in der nahegelegenen Stadt Bamako als Beamter in der Verwaltung gearbeitet. Die Familie war erst vor 4 Monaten in ihr noch nicht ganz fertiggestelltes Haus auf dem Hügel von Sabalibougou umgezogen. Salimata hat noch drei weitere Geschwister. Als wir sie gebeten haben, uns ihr Haus zu zeigen, standen ihr während der Fahrt die Tränen in den Augen.  Wir beten für die Kleine, dass sie den Verlust gut verkraftet und in der Schule weiterhin gut mitkommt. Nach der Visite ist sie mit uns zurück zur Schule gefahren. Der zwischenzeitlich unterbrochene Unterricht wurde fortgesetz...

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