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Glücksmomente

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Das sind einer internationalen Studie zufolge, in der 450.000 Probanden befragt wurden, die wesentlichsten Faktoren für optimales Glücksempfinden: ein ausreichendes Einkommen, das mich vom Druck befreit, täglich ums Überleben kämpfen zu müssen harmonische und vertrauensvolle Beziehungen, die lange andauern und nicht von Brüchen geprägt sind und wo es dazu gehört, dass man sich für Mitmenschen engagiert, denen es weniger gut geht eine Atmosphäre der Freiheit, wo jeder seine Meinung frei äußern kann, ohne Angst vor Verfolgung und Repressalien haben zu müssen einen ideellen oder spirituellen Sinn, der jenseits von Anerkennung und Status liegt und in einem Wert besteht, den ein Mensch sich nicht für Geld kaufen kann

Mali | Neuwahlen geplant

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Das malische Parlament hat den Weg frei gemacht für Neuwahlen.Damit sind wesentliche Forderungen der internationalen Staatengemeinschaft und der westafrikanischen Union erfüllt. Durch die Einmischung der Putischisten, d.h. Teile der malischen Armee, in die politischen Entscheidungsprozesse, war zu befürchten, dass die verfassungsmäßige Ordnung abgeschafft und der demokratische Prozess ins Stocken geraten würde. Diesen Befürchtungen haben die Übergangsregierung und das Parlament mit ihrer Entscheidung konsequent entgegengewirkt. Der neue Präsident soll am 7. Juli gewählt werden und damit die Übergangsregierung, die seit April 2012 im Amt ist, ablösen. Sollte keiner der Kandidaten eine Mehrheit von mehr als 50 % erhalten, muss eine Stichwahl stattfinden. Sie soll zusammen mit den Parlamentswahlen am 21. Juli durchgeführt werden. So der Plan. Voraussetzung für einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahlen ist die Befriedung des Nordens, die Rückkehr der Flüchtlinge in ihre He...

Mut ist, dahin zu gehen, wo andere fliehen.

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Mit verschiedenen Slogans zum Thema Mut wirbt das katholische Hilfswerk MISERIOR für seine entwicklungspolitischen Projekte in den Ländern der Zwei-Drittelwelt. Diesmal stehen nicht Bilder von verhungernden Kindern, von Dürre geplagten Landstrichen, AIDS-Kranken und kaputten Infrastrukturen im Vordergrund.   Gefragt sind diesmal Akteure. Menschen, die den Mut haben zu bleiben, wenn andere gehen. Dahin zu gehen und Solidarität zu zeigen, wo Menschen ihre Heimat und Rechte verlieren und vor Unterdrückern und Katastrophen auf der Flucht sind. Manchmal werden aber Helfer selber zu Flüchtlingen. Der Slogan ruft sicherlich nicht auf zu einem automatisierten, blinden Ja, das alle Sicherheitsmaßnahmen ignoriert, die in von Kriegen heimgesuchten Regionen zu beachten sind. Dies hätte zur Folge, dass man sich verantwortungslos und pespektivlos in Gefahr begibt. Wenn z.B. die Gefahr von Entführung von Europäern besteht, dann wird nicht nur das Leben der betroffenen Familien gefähr...

Visionen entwickeln - Zukunft endecken

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Im Rahmen des Mentoring-Programms KONTUR, das am Theologischen Seminar Rheinland jährlich angeboten wird, haben wir uns heute mit dem Wert der Vision für die Persönlichkeitsbildung beschäftigt.  Ein Mensch beginnt erst vollständig zu sein, wenn er seine Vision empfangen hat. (indianisches Sprichwort ) Visionen entstehen, wenn du mit offenen Augen durchs Leben gehst, dich von Gott inspirieren lässt und sich aus dem kreativen Chaos von Impulsen und Ideen klare Konturen ergeben. Visionen sind motivierend, sie begeistern und helfen, dem persönlichen Leben, eine sinnvolle Perspektive zu geben. Visionen sind nicht nur säkulare Elemente des Managements, die helfen, zielorientiert zu denken und effizient zu handeln. Visionen sind Produkte eines kreativen Geistes, den Gott schenkt. Visionen sind Ausdruck dafür, dass Menschen Anteil haben an dem schöpferischen Gestaltungswillen Gottes. Visionen orientieren sich an biblischen Werten und Vorbildern. Dadurch ...

Mali | Zeichen der Hoffnung und der Anspannung

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Die Malier haben mit überwältigender Mehrheit das Eingreifen der Franzosen und westafrikanischer Einheiten in den Konflikt mit den Islamisten begrüßt. An der Seite der Soldaten der malischen Armee sind wichtige strategische Städte von den Terroristen befreit worden. Die Menschen in Mali atmen auf. Dem französischen Präsidenten Francois Hollande ist bei seinem Besuch in Sévaré, Tombuktu und Bamako ein herzlicher Empfang bereitet worden. Die Zeichen stehen auf Hoffnung. Viele Familien konnten in ihre umkämpften Städte z.B. in Konna und Diabali zurückkehren. Auf dem Rückzug haben die islamistischen Kämpfer Dörfer, Getreidespeicher und Felder zerstört. Viele Malier sind nach wie vor auf der Flucht, aus Angst, in Kämpfe verwickelt zu werden. Die Welthungerhilfe und andere internationale Hilfsorganisationen sind dabei, die betroffenen Familien mit dem Notwendigsten zu versorgen. Mit Unterstützung der französischen Luftwaffe und Bodentruppen ist es gelungen, die Islamisten in die Wü...

Power to the People

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Am 4. Februar 2013 wäre Rosa Parks 100 Jahre alt geworden, jene mutige schwarze Frau aus den Südstaaten der USA, die in den 1950er Jahren den Mut hatte, sich in einem Bus in Montgomery (Alabama) neben einen weißen Mitfahrer zu setzen, obwohl die damaligen Gesetze das nicht erlaubten. Es war der Anfang von öffentlichen Protesten gegen die Segregationspolitik in den USA - einer Bewegung, die u.a. von Martin Luther King angeführt wurde. Wir ehren eine außergewöhnliche Bürgerrechtleri n und denken an eine mutige Frau. Wir erkennen, die wichtigen Veränderungen in der Gesellschaft müssen von unten "mit friedlicher Macht" angestoßen werden . Wer etwas verändern will, d e Die Mächtigen und Privilegierten kommen leider zu selten auf solche Ideen. POWER TO THE PEOPLE.

Mission in Krisenzeiten

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Politische Krisen führen zu instabilen Verhältnissen. Die Sicherheit von Menschen kann nicht mehr gewährleistet werden. Entwicklungen geraten aus dem Ruder und das starke Gefühl „Wir haben die Dinge nicht mehr im Griff. – Schnell weg hier!“ greift um sich. Immer dann wenn in einem Land eine politische Krise ausbricht, so wie das zzt. in Mali der Fall ist, dann hauen die Auswärtigen Ämter der westlichen Staaten Reisewarnungen raus. Das klingt dann folgendermaßen: „ Bis auf weiteres wird vor Reisen nach Mali gewarnt. Alle Deutschen, deren Aufenthalt in Mali nicht unbedingt erforderlich ist, sollten das Land mit den bestehenden kommerziellen Flügen verlassen.“ Solche Warnungen sind verständlich und zeugen von Verantwortung, die ein Staat seinen Bürgern, die sich in Krisengebieten aufhalten, schuldig ist. Ich frage dennoch: Sind die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes die einzige Grundlage, auf die sich Missionare und Missionsgesellschaften, die in Krisengebieten operieren, stü...

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