vendredi 1 décembre 2017

Mission contra Smombie

Smombie (Kombination aus Smartphone und Zombie) – dieses postmoderne Kunstwort steht für das Verhalten von Menschen, denen das Smartphone ihr liebster Freund ist, die ständig online sind und beim Starren auf das Display ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen und letztlich die Orientierung im realen Leben verlieren. 
Das Smombieverhalten lässt sich unabhängig vom Smartphone auch auf andere Situationen übertragen. Das Starren auf die eigene Lebenssituation, das ständige Surfen zwischen den Kanälen und Optionen der persönlichen Lebensgestaltung, die permanente Unentschlossenheit, wichtige Entscheidungen zu treffen und ...
sich festzulegen, das Eingelullt Werden von fremden Meinungen, das auf Konsumieren ausgerichtete Verhalten in Gesellschaft und Kirchen und die virtuelle, aber nicht reale Wahrnehmung dessen, was in der Welt passiert zeigt - auch das ist Smombie. Es wird höchste Zeit den Smombiealarm auszulösen.
Das Engagement in der Weltmission ist eine erprobte und erfolgversprechende Therapie gegen diese postmoderne Verhaltensstörung. Der Blick in die reale Welt zeigt, dass es Herausforderungen ohne Ende gibt. Und der Blick in die Bibel zeigt: Gott starrt nicht auf ein Display. Er schaut in die Welt. Er liebt dieses von Menschen verursachte Chaos. Er ist auf dem Weg, Menschen in ihren Lebensumständen zu begegnen und Hilfe zum Leben anzubieten. Gott lädt uns ein, mit gehobenem Kopf und wachen Augen die nahen und fernen Menschen wahrzunehmen.
Die Allianz Mission sucht bis zum Jahre 2020 acht junge Menschen, die sich in verschiedenen Berufsfeldern und Arbeitsbereichen in der Missionsarbeit in Mali engagieren. Unsere Partner in Mali haben den Bedarf klar signalisiert. Jetzt gilt es nachzudenken, den Horizont zu weiten und die eigenen Grenzen sprengen zu lassen. Es gilt, Gottes Stimme zu hören, sich professionell vorzubereiten, die Komfortzone zu verlassen und die Koffer zu packen.

Gebet: neue Missionare für Mali 

Bildquelle: wikimedia.org/wikipedia/commons