Schule Sabalibougou

Christliche Privatschule in Sabalibougou


Gründung einer christlichen Privatschule in Sabalibougou - Gründe und Ziele

Die christliche Privatschule Pas à Pas (dt. Schritt für Schritt) ist eine malische lokale Initiative, die von Pastor Enoc Sagara aus Bamako ins Leben gerufen wurde. Wir kennen Psstor Sagara seit vielen Jahren und schätzen seine engagierte und transparente Art der Zusammenarbeit. Er hat bisher private Gelder in den Bau der Schule gesteckt und hier und da zweckgebundene Zuwendungen für die ersten Baumaßnahmen erhalten. Wir fördern die Christliche Schule in Sabalibougou durch integrative Mitarbeit im Schulkomitee, durch regelmäßige Besuche vor Ort und die Suche nach Partnern, die helfen, den weiteren Ausbau der Schule zu unterstützen.

Welche Argumente liegen der Initiative zugrunde? 
  • In Kinder investieren: Bildungsarbeit ist eine große Chance für malische Kinder, ihr Leben würdevoll zu gestalten, den Aufbau des Landes wirksam zu fördern und ihre Familien zu unterstützen. Schulen sind keine bloßen "Projekte", sondern sie bilden den Rahmen, das Leben von Kindern nachhaltig zu prägen.
  • Notstand Schule: Allgemein sind die Klassen in Mali numerisch überbesetzt. Zeitweise sitzen 70 bis 100 Kinder in einem Raum und werden von einem Lehrer unterrichtet. Es ist leicht vorstellbar, dass hier kein "pädagogisch wertvoller Unterricht" stattfinden kann. Es gibt viele Kinder, aber zu wenig Schulen. Diesem Notstand soll durch die neue Schule begegnet werden. 
  • Öffentliche Befürwortung: Als Pastor Enoc die Idee der Gründung einer christlichen Privatschule entwickelte und vorstellte, stieß er bei den politisch Verantwortlichen auf offene Ohren. Der Bürgermeister des Dorfes und die Christen in Sabalibougou befürworten die Initiative und ermutigten zu deren Umsetzung.
  • Familien fördern: Viele Familien können ihre Kinder aus finanziellen Gründen nicht zur Schule schicken. Hier nutzen wir die Freiheit einer Privatschule und greifen als Schulkomitee den Eltern finanziell unter die Arme, indem Schulgebühren teilweise ganz erlassen oder reduziert werden.
Amtliche Anerkennung und Verwaltung des Schulprojekts

Die Initiative ist von den Schulbehörden für gut befunden und offiziell genehmigt worden. Somit untersteht die Schule rechtmäßig dem malischen Bildungsministerium und der Schulaufsichtsbehörde (CAP), die Inspektoren entsendet und Berichte entgegennimmt.


Seit Oktober 2014 gibt es ein offizielles Schulkomitee, das eine transparente Verwaltung der Funktions- und Projektgelder garantiert. Lehrergehälter und didaktisches Material werden aus der Funktionskasse bezahlt, in die die Eltern die Schulgebühren ihrer Kinder einzahlen. Der weitere Ausbau der schulischen Infrastruktur (Klassen, Toiletten, Büro usw.) wird durch Zuwendungen finanziert, die in eine Projektkasse fließen.

Das Verwaltungskomitee setzt sich wie folgt zusammen:
  • Pastor Enoc Sagara, Vorsitzender des Komitees und Förder der Schule
  • Schuldirektor
  • Kassenwart
  • Referent für Öffentlichkeitsarbeit
  • pädagogischer Berater
Das erste Schuljahr mit der Eröffnung der ersten Klasse hat am 7. Oktober 2014 begonnen. Zurzeit sind in einer Vorschulklassen und dem 1. bis 3. Schuljahr  165 Kinder eingeschrieben. 
Christiane hat in den Jahren 2014 bis 2016 Sozialkunde unterrichtet.



Ziele und Maßnahmen 
  • Angebot eines qualitativ guten Unterrichts 
  • Kinder im Sinne einer ganzheitlichen offenen Missionsarbeit mit der biblischen Botschaft erreichen und prägen 
  • Angebot einer Spiele-Sport-Bibel-AG am Mittwochnachmittag
  • Werbung für die Schule im Dorf
  • Fertigstellung weiterer Klassenräume und Räumlichkeiten für die Kindergartenklasse
Wir bitten dazu um Gebetsunterstützung, aber auch um die nötigen finanziellen Mittel. 

Für uns ist die Kombination von Schule, Dorfgemeinschaft und Gemeinde ein gutes Umfeld, um die für die Missionsarbeit elementaren Aspekte von sozial-pädagogischem Engagement und der Verkündigung der biblischen Botschaft miteinander zu verbinden. 
Kinder erreichen und mit Familien in Kontakt kommen, das sind verheißungsvolle Perspektiven, die wir mit dem Einsatz in der Schule und der Spiele-Sport-Bibel-AG verbinden. Von diesem ganzheitlichen Ansatz wird auf lange Sicht auch die Gemeinde profitieren.