mardi 7 août 2018

Megamarsch 2018 in Berlin | die spinnen doch

100 km in 24 Stunden - Sponsorenaktion für mehr Schulen in Mali. Wir geben es zu. Es ist eine ziemlich verrückte Geschichte, die wir gerade planen. 
Aber wer nicht bereit ist Grenzen zu verrücken, der wird niemals die bereichernde Erfahrung machen können, die jenseits der Grenze des Normalen auf uns wartet.
Wir haben uns für den Megmarsch 2018 in Berlin angemeldet, der am 1. und 2. September stattfindet. 
Was bedeutet das konkret? 100 km wollen wir in 24 Stunden wandernd an einem Stück in unserer Hauptstadt zurücklegen. Der Startschuss erfolgt am 1.9 um 16.00 Uhr mitten in Berlin. Wir wandern durch die Nacht und gehen dabei an unsere Grenzen - und vermutlich darüber hinaus, bis wir am nächsten Tag um 16.00 Uhr die Ziellinie im Süden Berlins überqueren.
Den Megamarsch wollen wir als Sponsorenaktion zugunsten unserer Partnerschulen in Mali durchführen. Für diese Aktion haben wir in den letzten Monaten fleißig trainiert. Wir suchen Sponsoren, die uns bei dieser verrückten Sache unterstützen. 
Wer macht mit? Wir freuen uns auf Rückmeldungen an: a.meier@allianz-mission.de

Hier gibt es weitere Infos zur Aktion: Megamarsch 2018 in Berlin

Auch die sichere Online-Spende direkt an die Allianz Mission ist möglich.

lundi 2 juillet 2018

Mali | öffentliches Friedensgebet

Am vergangenen Samstag (30.6.) fand in einer Sporthalle in Bamako das ökumenische Gebet für Frieden und Versöhnung in Mali statt. Die kath. Kirche und die Ev. Allianz hatten zu diesem Treffen eingeladen. In Mali hat die heiße Phase der Präsidentschaftswahlen begonnen. Es ist eine Zeit, die von hitzigen Debatten und Demos geprägt ist. Deshalb sind engagierte, öffentliche Gebete besonders wichtig, damit der ganze Prozess friedlich und transparent verläuft. In Mali ist es eine gute Sitte, bei größeren Veranstaltungen Bürgermeister betroffener Stadtviertel, Mitglieder der Gründerfamilie der Stadt Bamako, aber auch Vertreter des moderaten islamischen Spektrums einzuladen. So sieht gelebte Ökumene in der Öffentlichkeit aus.

jeudi 28 juin 2018

Mali | Reis, Bohnen und Evangelium für Gefangene


Das Einzugsgebiet ist beträchtlich. "Bei den verschiedenen Besuchen in den Gefängnissen in der malischen Hauptstadt Bamako, in Kati und in Koulikoro, hat unser Team in Mali Kontakt zu fast 400 jugendlichen und erwachsenen Gefangenen", berichtet Pastor Enoc S., der Leiter der Gefängnisarbeit in Mali. Jeden Dienstag und Freitag fahren einige Kollegen nach Kati. Dort werden einmal pro Woche

lundi 11 juin 2018

Mali | Ökumenisches Gebet für Frieden und Versöhnung

Die Verantwortlichen der Katholischen und Evangelischen Kirchen in Mali haben für den 30. Juni 2018 zu einem ökumenischen Gebet in einem Sportzentrum der malischen Hauptstadt Bamako aufgerufen. Unterzeichner des Gebetsaufrufs sind der malische Erzbischof Kardinal Jean Zerbo

samedi 21 avril 2018

Mission ist wie Jazz


Interkulturelle Missionsarbeit ist herausfordernd und bereichernd. Wer sich darauf einlässt, muss Komfortzonen verlassen, Nachfolge radikal leben, aber auch kulturanthropologisch und theologisch gründlich reflektieren. Und dafür wird er reichlich belohnt. Er wird Gott als Schöpfer, Erlöser und Vater tiefgründiger kennenlernen und  die Weite des Reiches Gottes und den Reichtum fremder Kulturen erfassen. Wenn wir missionarisch unterwegs

lundi 9 avril 2018

Bamako | Beten und Fasten für Frieden und Versöhnung in Mali

In dieser Woche, vom 9. bis 14. April 2018, klinken sich Jugendliche aus allen evangelischen Gemeinden der malischen Hauptstadt Bamako in eine von der Evangelischen Allianz organisierten Fasten-und Gebetswoche ein. Tagsüber wird gefastet und um jeweils 16 Uhr treffen sich die Jugendlichen in ausgewählten Gemeindezentren rechts- und links des Nigers. Im Mittelpunkt steht das Gebet für Frieden und Aussöhnung in dem von militärischen Auseinandersetzungen und interethnischen Konflikten gebeuteltem Land. Unser großer Wunsch ist, dass die Konfliktparteien und Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft aufgerüttelt werden und erkennen, dass Jesus Christus der wahre Friedensstifter ist. Mit dieser Aktion setzen die Jugendlichen ein starkes Zeichen der gemeindlichen Einheit unter den Christen. Sie zeigen auch, dass sie bereit sind Verantwortung für ihr Land zu übernehmen.

Koulikoro | Essen für Gefangene

Enoc S., unser Kollege und Leiter der evangelischen Gefängnisarbeit in Mali, ist dankbar für die Unterstützung, die er Anfang März aus Deutschland erhalten hat. In der vergangenen Woche hat er mit einem Team das Männergefängnis in Koulikoro besucht. Neben dem Besuch in den Zellen und der Begegnung mit den Insassen und dem Wachpersonal, hat er mit seinem Team Essen verteilt. Das ist wichtig, denn die Mahlzeiten sind nicht üppig.

vendredi 6 avril 2018

Sporteinsatz in Mali 2018


Der letzte Einsatz in Mali war ein voller Erfolg. Jugendliche aus dem christlichen und muslimischen Umfeld haben gemerkt, wie sehr Sport über die religiösen und ethnischen Grenzen hinweg verbindet. Sport bietet eine hervorragende Möglichkeit, um Integration zu fördern, Werte fürs Leben zu erlernen und so Zugänge zu finden, wo bisherige Methoden zu kurz greifen.
Deshalb organisiert die Allianz-Mission in Kooperation mit BOGO WULI, der sportmissionarischen Plattform unserer Partnergemeinden in Bamako, auch im Jahr 2018 erneut einen Einsatz.

Was unterscheidet Missionare von Pastoren?

Eine Gottesdienstmoderatorin wollte von uns wissen, worin die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen dem Beruf des Pastors und dem des Missionars bestünden. Bei beiden Aufgaben wird erwartet, dass eine "geistliche Berufung und Motivation" vorliegt. Dennoch sind es zwei Berufsbilder, die in christlichen Kreisen unterschiedlich besetzt sind. Folgende Ansichten sind uns häufig begegnet: Der Pastor arbeitet in Deutschland, der Missionar geht in ein fremdes Land. Ein Pastor hat einen Master in Theologie und versieht seinen Dienst in einer Ortsgemeinde. Der Missionar dagegen ist theologisch weniger interessiert. Er evangelisiert und gründet Gemeinden in einer fremden Kultur.
Bei mir selber ist seit den Tagen meines Theologiestudiums in den 1980er Jahren folgende Aussage hängen geblieben: Ein guter Theologe gehört in eine Gemeinde nach Deutschland. Missionar wird jemand, der "theologisch unterbelichtet" ist und sich in fremden Ländern mit Menschen abgibt, die zur unteren Bildungsschicht gehören. Ein guter Theologe verschwendet da nur sein Potential.

jeudi 5 avril 2018

Sabalibougou | mit dem Ausbau der christlichen Schule Zukunft gestalten

Der weitere Ausbau der Christlichen Schule in Sabalibougou geht zügig voran. Erst Anfang März haben wir einen größeren Betrag nach Mali überwiesen. Der Schulgründer, Pastor Enoc S., hat sich sofort mit dem Bauingenieur und dem Maurerteam zusammengesetzt und überlegt, wie der nächste Bauabschnitt konkretisiert werden kann. Gestern erhielten wir Fotos, die den Baufortschritt dokumentieren. Aktuell wird in der ersten Etage an der Fertigstellung von drei weiteren Klassenräumen gearbeitet. Da auch in Mali zur Zeit Ferien sind, konnten die Arbeiter durchstarten, ohne den Schulbetrieb zu stören.
Aktuell wird die Christliche Schule Pas à Pas in Sabalibougou von 245 Kindern besucht. Wir planen, insgesamt 13 Klassenräume zu bauen, die Kindern in einer Vorschulklasse und dem 1. bis 9. Schuljahr Platz bieten. Unser Engagement in der schulischen Bildungsarbeit ist eine Investition in die Zukunft von Menschen und ein Beitrag für die Entwicklung der malischen Gesellschaft ganz allgemein. 
Missionsstrategisch gesehen ist schulische Bildungsarbeit gemeinwesenorientierte und nicht in erster Linie gemeindeorientierte Arbeit. Das gesellschaftsrelevante Engagement der Christlichen Schule in Sabalibougou ist jedoch eine wichtige Ergänzung zur Arbeit der christlichen Gemeinde vor Ort. 
Der Bau von Privatschulen wird vom malischen Staat ausdrücklich gewollt. Diese Chance nutzen wir als Christen in dem mehrheitlich islamisch geprägten Land. 

mercredi 28 mars 2018

Mali | Herausforderung Mediation

Die Kirche in Mali ist zwar in der Minderheit, dennoch ein gefragter und wichtiger Gesprächspartner, Berater und Akteur im gesellschaftlichen Miteinander. Parteien und staatliche Instanzen sind im ständigen Kontakt mit der kath. Kirche und der ev. Allianz in Mali, dem repräsentativen Dachverband der meisten evangelischen Gemeindeverbände.

lundi 26 mars 2018

Afrikatag in Düsseldorf

Wir freuen uns auf den Afrika-Tag in der Freien ev. Gemeinde Düsseldorf am 15. April 2018, den wir gemeinsam mit den Düsseldorfern gestalten möchten.

vendredi 23 mars 2018

Partnerschaft in der Mission | partizipatorisch, integrativ, interdependent


Die Art und Weise partnerschaftlicher Zusammenarbeit in der interkulturellen Missionsarbeit entscheidet darüber, ob unser Engagement nachhaltigen Erfolg hat. Es geht aber nicht nur um das praktische Gelingen, sondern auch um eine biblisch-theologisch verantwortbare und begründbare Form der Partnerschaft. Seit Jahren haben wir uns im Rahmen unserer Arbeit in Mali für eine „integrativ-partizipatorische Partnerschaft“ stark gemacht, weil wir davon überzeugt sind, dass sie am ehesten den biblischen Werten der Koinonia (Gemeinschaft) entspricht und ...

jeudi 22 mars 2018

Haben Missionare es verlernt, apostolisch zu sein?

Fragen:
Sind wir Angestellte einer Missionsgesellschaft bzw. Partner im interkulturellen Geschäft und haben dabei vergessen, was unsere eigentliche apostolische Bestimmung ist?

Die apostolische Epoche wurde durch die der frühkatholischen Kirche abgelöst. Die apostolische Funktion wurde den Kirchenvätern und Bischöfen zugeordnet. Entsprach das noch dem dynamischen Sendungsauftrag Jesu und des Neuen Testaments, oder haben wir es mit einer Fehlentwicklung zu tun?

mercredi 14 mars 2018

Let's go Mali | Wir suchen ein Team

Unsere Partner in Mali haben den Bedarf an Missionaren in den unterschiedlichen Arbeitszweigen angemeldet. Aktuell gibt es keine Missionare der AM, die permanent vor Ort sind. Das soll aber nicht so bleiben.
Wir setzen uns dafür ein, dass bis zum Jahr 2020 acht junge Missionare von der AM nach Mali ausgesandt werden können, um unsere Partner zu unterstützen und in Gebieten tätig zu sein, wo es die Sicherheitslage erlaubt.
Die Arbeitsbereiche sind vielfältig – Christliche Schulen, Landwirtschaft, Medizin, Gemeindegründung, Sportmission, theolog. Lehrdienst … 

jeudi 1 février 2018

Gebet | ... das hat uns sehr berührt

Gestern erhielten wir eine E-mail von einer Christin, die unsere Arbeit und unser persönliches Ergehen in der letzten Zeit aufmerksam verfolgt hat und für uns betet. Die Zeilen haben uns sehr berührt und geben die Gedanken und Gefühle wieder, die sich in unseren Herzen und Köpfen manchmal breit machen.

Unsere Schwester schrieb Folgendes:
"Wir kennen uns nicht persönlich, aber durch M. und den Missionskreis der FeG E. habe ich an Eurem Einsatz in Mali ...

jeudi 18 janvier 2018

Sportmission | Gespräche über den Glauben an Jesus

Für die sportmissionarische Arbeit in Mali haben wir ein Traktat erstellt. Der Titel der kleinen Broschüre lautet "Gott ist nicht weit weg von uns". In neun Schritten wird erklärt, wie Gott seinen Weg zu Menschen geht und wie es gelingt, in einer heilvollen Beziehung zu Gott zu leben. Der Text enthält Erklärungen, einschlägige Bibelverse und praktische Hinweise, wie die Werte der Bibel mit den Erfahrungen im Sport in Zusammenhang stehen.

jeudi 11 janvier 2018

Bamako | Tage, die nachts beginnen

Der Dunst des Tages legt sich langsam auf die Viertel der Hauptstadt. Die hart arbeitenden Menschen und auch alle anderen schalten einen Gang zurück. Nach dem Abendessen wird geplaudert und allmählich stellt sich Nachtruhe ein. Nicht so bei unseren abgefahrenen Nachbarn.

mardi 9 janvier 2018

Sportmission | persönliche Eindrücke von Julia

Julia W. war zum ersten mal mit in Mali. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland schreibt sie:
"Die Moskitostiche jucken nicht mehr.
Die blauen Flecken vom Volleyball sind mittlerweile verblasst.
Die Sonnenbräune verschwindet und der rote Staub ist längst von Haut und Haar gewaschen.
Doch.... Die Erinnerungen bleiben.
Ausgespuckt im Alltag-
Zurück in der Komfort-Zone.

Sportmission | gemeinsam Akzente gesetzt

Der sportmissionarische Einsatz war für uns alle eine große Herausforderung und gleichzeitig eine bereichernde Erfahrung. Neben den sportlichen Anstrengungen musste auch der Kultur- und Klimawechsel bewältigt werden. In den Gesprächen mit unseren malischen Freunden klang auch immer wieder durch, dass die Sicherheitslage im Land nach wie vor kritisch ist. Auch das muss man mental verkraften.

vendredi 5 janvier 2018

Sportmission | Volleyballturnier in Kouloubleni

Das Volleyballteam aus Kouloubleni ging als eindeutiger Sieger aus dem Turnier hervor, dass heute Nachmittag im Hof der Gemeinde stattfand. Spieler aus drei Gemeinden hatten sich auf den Weg gemacht. Auch wir gaben unser Bestes, hatten jedoch gegen die flinken Jungs keine Chance. Drei Pastoren waren anwesend, und sogar der Präses unseres Gemeindebundes war mit dabei. Dies zeigt, dass die sportmissionarische Arbeit von Bogo Wuli mittlerweile

jeudi 4 janvier 2018

Sportmission | Fußball im Knast

Ein besonderes Erlebnis war das. Im Jugendgefängnis der malischen Hauptstadt trafen wir auf einen sehr offenen und gastfreundlichen Gefängnisdirektor. Wir organisierten auf die Schnelle ein kleines Turnier mit den Gefangenen und mischten als Vertreter des älteren Semesters selbstverständlich kräftig mit. Begleitet wurden wir beim Besuch im Gefängnis von unseren beiden Pastorenkollegen Sagara und Goita, die hier regelmäßig Besuche durchführen.

lundi 1 janvier 2018

Sportmission | spontan und beeindruckend

Der Einsatz in Titibougou war nicht geplant und trotzdem beeindruckend und ein voller Erfolg. Unser Freund Paul F. Coulibaly hat in diesem ca. 20 km von unserem Domizil entfernt liegenden Viertel einen Fußballclub gegründet. Kinder zwischen 8 und 14 Jahren trainieren dort regelmäßig. Außerdem gibt es dort eine Jugendmannschaft. Er träumt davon, mit seinen Jungs bis zum Jahr 2030 in die erste malische Fußballliga aufzusteigen. Das nennt man Vision.