dimanche 19 novembre 2017

Kouloubleni | Bogo Wuli zieht seine Kreise

Sport baut Brücken. Pastor David D. aus unserer Partnergemeinde in Kouloubleni brachte es auf den Punkt: „Ohne den Sport würde es mir nicht gelingen, die Jugendlichen meiner Gemeinde zu einem Treffen mit Muslimen zu ermutigen“. Sportevents unter Christen sind seit langem an der Tagesordnung. Doch die Hemmschwelle in Richtung Muslime ist hoch.
Im normalen Leben meiden Christen den bewussten Kontakt mit Muslimen. Der Sport hilft Ebenen zu schaffen, die das Gemeinsame hervorheben und so einen Raum für Gemeinschaft und Dialog kreieren. Am Sonntagnachmittag trafen wir uns im Hof der Gemeinde und haben mit den Jugendlichen ein Volleyballmatch gespielt. Schwitzen, Staub aufwirbeln, Spaß haben. 

Das Team von Bogo Wuli, der sportmissionarischen Plattform der Jugendarbeit unserer Partnergemeinden im Raum Bamako, möchte die Jugendkreise ermutigen, eigene Fußball- und Volleyballteams aufzubauen. Aus diesem Anlass hatten wir uns im Vorfeld unserer Reise auf die Suche nach Sportmaterial gemacht. Heute wurden die Bälle und Netze verteilt – an drei Jugendkreise unserer Partnergemeinden der UEPEM und an zwei christliche Sportvereine in Bamako und Segou. Auch die von unserer Graphikerin Nadine O. im Büro der AM entworfenen T-Shirts fanden großen Anklang. Bogo Wuli hat im letzten Jahr auch befreundeten Gemeindeverbänden bei Jugendcamps ausgeholfen und Material zur Verfügung gestellt. Wir hatten die Gelegenheit, die Ziele der sportmissionarischen Arbeit in Erinnerung zu rufen und unseren sportmissionarischen Einsatz nach Weihnachten anzukündigen. Paul F. C., einer unserer malischen Freunde, erzählte, wie der Sport helfen kann, den christlichen Glauben öffentlich ins Gespräch zu bringen.
Die Arbeit von Bogo Wuli zieht langsam Kreise. Wir hoffen, dass die jungen Christen den Sport verstärkt zur gesellschaftlichen Integration, zur Vermittlung von Werten und zum Gespräch über den Glauben nutzen.