vendredi 20 janvier 2017

Sabalibougou | Wiedersehen, Geschrei und gute Eindrücke

Wir waren sehr gespannt, als wir uns auf den Weg zur Christlichen Schule nach Sabalibougou machten.
Der Direktor der Schule, Pastor Enoc Sagara, hatte sein kleines Büro eingerichtet. Dort empfängt er von Zeit zu Zeit die Lehrer der Schule, „um ihnen Tipps zu geben“, aber auch um seine Predigten in Ruhe vorzubereiten. Die Türen und Fenster waren gestrichen. Auch an den Toiletten wurden entsprechende ...
Malereien angebracht, damit jeder weiß, in welcher Ecke er "sein Geschäft machen" darf. 
Freunde hatten uns vor unserer Reise etwas Geld mit gegeben. Bereits nach einer Woche war das Geld sinnvoll eingesetzt und „verbaut“ worden. Gegenüber dem Schulgebäude entsteht ein 7 mal 7 Meter großer Raum für die Vorschulkinder. Das Fundament ist bereits fertig.
Das Schulkomitee konnte, dank der Unterstützung aus dem „I ni sini-Fond“ Schulbänke, Tische und Stühle für die neuen Klassenräume anfertigen lassen. I ni sini ist das Projekt der Kinder im Bund Freier ev. Gemeinden in Deutschland zum Bau christlicher Schulen in Mali in Zusammenarbeit mit unserem Partnerbund UEPEM (www.i-ni-sini.de).






Wir haben die vier Lehrer der Schule begrüßt und sind von den Schülern aller Klassen herzlich willkommen geheißen worden. Gesang, Geschrei. Lachen und die Frage, ob wir jetzt wieder jede Woche nach Sabalibougou kommen würden. Christiane hat zwei Jahre lang das Fach Sozialkunde unterrichtet. Und ob wir jetzt wieder nachmittags mit ihnen Sport machen würden. Leider konnten wir ihnen keine Zusage geben, und nur das Versprechen zurücklassen, dass wir ab und zu vorbeikommen würden, als Besucher. 
Die Klassenräume waren sauber gefegt, und wir hatten den Eindruck, dass die Lehrer mit sehr viel Engagement bei der Sache sind. Das Geld reicht aus, um die Schule am Laufen zu halten, auch wenn einige Eltern das Schulgeld nicht oder nur unregelmäßig zahlen. 
Die Schule genießt bei den Familien im Dorf einen guten Ruf, weil sie merken, dass das schulische Niveau „unsere Kinder“ höher ist, als das der Schüler, die in öffentliche Schulen gehen. Die Lehrer nehmen regelmäßig an staatlichen und von einem Verein für christliche Schulen organisierten Fortbildungsseminaren teil. 

Was sind die nächsten Ziele?
  • Fertigstellung des Raumes für die Vorschulklasse
  • Bau der Klassenräume für die Klassen 7 bis 9
  • Verputzen des Gebäudes und Malerarbeiten
Der Besuch hat uns motiviert, uns auch weiter für das Projekt zu engagieren. Kindern Hoffnung vermitteln durch gute Schulbildung - das ist ein lohnendes Ziel.